Sonntag, 31. August 2008

Hamburg Mini Days 2008

Ja, ich lebe noch - ich sollte vielleicht öfter mal was veröffentlichen... Ich werde mich bessern, versprochen!

Am Samstag ging es um 5:00 Uhr nach Aachen, wo ich einen Bekannten aufgelesen habe und dann hieß es auch schon: Hamburg Mini Days wir kommen.
Bis Hamburg sind wir sehr gut durch gekommen. Dann standen wir knapp 40 Minuten kurz vor der Abfahrt HH im Stau. Nach ein paar Problemchen das Hotel zu finden haben wir um kurz vor 12:00 im A1-Hotel eingecheckt. Erst dachte ich "Um Himmels Willen, was hab ich denn da für ein Hotel gebucht", aber es stellte sich als gar nicht mal so schlecht raus - kein Luxus-Hotel, aber sauber und preislich echt im Rahmen für 49€! Mit anderen Worten: es hätte uns wesentlich schlimmer treffen können!

Nachdem wir die Zimmer inspiziert haben sind wir gleich wieder los, schließlich wollten wir zu den Mini’s :-) Ich war echt super gespannt, was mich dort erwarten würde, hab ja noch nie an so einem Event teilgenommen. Da ich klugerweise vor lauter Stress vergessen habe, die Adresse zu notieren, wo das Ganze stattfinden sollte, sind wir erst einmal planlos durch Hamburgs Innenstadt geirrt. Das hört sich vielleicht gar nicht so schwierig an, stellte sich aber als richtige Herausforderung dar, da Hamburg eine einzige Baustelle ist - hier darf man nicht rechts abbiegen, dort darf man nicht links abbiegen und an einer anderen stelle darf man sogar nur geradeaus fahren! Nach knapp 1,5 Std. verzweifelter Suche, haben wir dann endlich 2 Mini's gesehen (übrigens die Ersten an diesem Tag!) und haben gleich nachgefragt, wo wir hinmüssen. Der nette Mann hat uns an eine Stelle geschickt, die wir niemals mit in unsere Suche mit einbezogen hätten!!
Da standen wir nun, auf einem Parkplatz inmitten von hunderten Mini’s - geil! Ein echt klasse Bild! Am "check-in" sagte man uns dann, dass wir unsere gebuchte City-Tour verpasst hätten, ob wir auch die Hafen-Tour mitmachen würden - klar, warum nicht?! Wir haben dann unser Welcome-Package bekommen, bestehend aus einem blauen Stoff-Einkaufsbeutel mit dem Hamburg Mini Days 2008 Logo, einer Decke mit dem gleichen Aufdruck und einem Flaschenöffner für das Schlüsselbund, welches man sich mit dem Mini bzw. Event-Logo lasern lassen konnte.

Um 14:00 Uhr war es dann soweit, alle Aufkleber für die Hafen-Tour waren auf der Frontscheibe angebracht, standen wir hinter den anderen Mini’s bereicht zur Rundfahrt. Allerdings stellte sich dieses Vorhaben leider schnell als "Rallye" heraus und innerhalb von 10 Minuten haben wir die Anderen aus den Augen verloren, weil wir an einer roten Ampel warten mussten... Nett! Was soll's, wir sind dann in die City gefahren um ein wenig zu shoppen - was deutlich erfolgreicher war als die Hafen-Tour!!

Um 20:00 Uhr sind wir zurück zum Treffpunkt, wo das große BBQ stattfinden sollte. Die Location - das Hamburg Del Mar - ist echt super schön, eine Strandbar direkt an der Elbe.
Wir standen dann ca. 20 Minuten am BBQ Buffet an, um dann leider beim Essen festzustellen, dass es stellenweise kalt und das Gemüse noch nicht durch war. Na ja, runter damit! Nach dem Essen sind wir dann zu den Landungsbrücken um durch den Elbtunnel die andere Seite der Elbe (Freihafen hab ich mir sagen lassen) anzuschauen. Von dort aus hat man einen ganz tollen Blick auf den Hafen - ein schönes Fleckchen!
Gegen 00:00 Uhr waren wir dann wieder im Hotel um ins Bett zu fallen wie ein Stein...

Um 9:00 Uhr war am anderen Morgen Frühstück angesagt. Auch dabei hat uns das Hotel nicht enttäuscht!
Nachdem wir unsere Sachen gepackt haben sind wir wieder zu den Landungsbrücken - wir wollten eine Tour mit dem Boot mitmachen. Gesagt, getan, saßen wir um 12:00 Uhr in einer Barkasse, haben uns die Sonne auf's Haupt scheinen und 1,5 Std. von dem sehr (!) netten Kapitän durch den Hafen schippern lassen.

Um 14:00 Uhr haben wir Hamburg dann in Richtung Heimat wieder verlassen

Hamburg Mini Days

Sonntag, 13. Juli 2008

Kölner Lichter

Wie jedes Jahr sind wir auch dieses Jahr nach Köln zu den Kölner Lichtern gefahren - dieses Spektakel ist einfach nur klasse!
Leider hatten wir dieses Jahr einen etwas ungünstigen Platz, aber es hat sich trotzdem mehr als gelohnt, das Feuerwerkt war spitzenklasse.
Nächstes Jahr bin ich - wenn auch an einer anderen Stelle - definitiv wieder dabei!

Kölner Lichter

Montag, 23. Juni 2008

Konzert, Sightseeing und Cider

Da bin ich nun wieder - in London :-) Nein, keine Panik, ich habe mich nicht schon wieder umentschieden - im Gegenteil. Ich habe einen super Job in Deutschland gefunden, den ich Mitte Juli antreten werde. Meine "neuerworbenen" Sprachkenntnisse haben mir dabei sehr geholfen, das Interview war in Englisch - da hab ich ja jetzt Übung drin :-)
Also letztes Wochenende war wieder ein London-Trip angesagt, da ich damals zum Abschied eine Konzertkarte von einem Kollegen geschenkt bekommen habe, die ich natürlich nicht verfallen lassen kann. Also ging es am Donnerstag mit dem Flieger wieder auf die Insel. Und ob man es nun glaubt oder nicht, ich habe mich darauf gefreut, auch wenn ich vor ein paar Wochen erst wieder zurück gekommen bin.
Ich bin recht früh in London gelandet und bin mit Easybus von Stansted in die City gefahren - was übrigens eine sehr günstige Alternative ist um vom Flughafen in die Stadt zu kommen, ich habe Return £11 (+- 14€) bezahlt - wer London kennt, weiß, WIE günstig das ist.
Da stand ich nun um 11 Uhr mit meinem Koffer im Hotel und durfte nicht einchecken, da ich zu früh war - klasse! Ich durfte dann aber netterweise dort meinen Koffer einschließen und habe mich gleich auf Shoppingtour begeben, mein Kollege sollte ja erst Nachmittags ankommen - also hatte ich vieeeeeeeeeeeel Zeit ;-) Als ich am Oxford Circus ausgestiegen bin fühlte ich mich gleich heimisch - ich habe ja dort um die Ecke gewohnt und dies war sozusagen meine 'Home Station'. Mittags habe ich mich mit Annika getroffen, einer Freundin, die ich hier kennen gelernt habe, wir haben in ihrer Mittagspause einen Chai Latte im Park getrunken.
Danach bin ich zurück ins Hotel und konnte nun endlich einchecken. Nachdem ich ausgepackt habe, habe ich meinen Kollegen an der Tube Station abgeholt und ihn zu seinem Hotel gebracht - welches praktischerweise ganz in der Nähe von meinem war. Um 17 Uhr haben wir uns dann aufgemacht Richtung Hammersmith Apollo, wo das Konzert stattfinden sollte. Dort angekommen haben wir noch ein Strongbow in dem Pub um die Ecke getrunken und sind dann um 20 Uhr rüber gegangen. Als wir das Gebäude betreten haben bin ich fast rückwärts umgefallen - nur Schwule und über 40jährige. Gut, ich weiß nicht, was ich erwartet habe, die Gruppe (Yazoo) war in den 80ern wohl total angesagt und die haben sich jetzt wieder zusammen getan. Das kann ja heiter werden hab ich mir gedacht und es wurde heiter - sehr heiter.... Das war nun gar nicht mein Musikgeschmack! Aber ich habe mich wacker geschlagen und habe bis zum Schluss ausgehalten. Danach habe ich alles mit 2 Pints Strongbow alles weggespült ;-)) Meinem Kollegen hat es super gefallen, für mich war es nicht so das Richtige, muss ich also nicht nochmal haben.
Am nächsten Tag haben wir dann nach dem Frühstück (über welches ich lieber gar nicht sprechen mag...) zu Madame Tussauds gefahren, dafür hatten wir auch Karten. Ich war glaub ich 2 Jahre jetzt nicht mehr dort und es waren einige neue Stars dazu gekommen, einige wurden auch einfach nur "aktualisiert".
Danach haben wir uns auf Richtung Canary Warf gemacht. Diese riesen Glashochhäuser sind echt beeindruckend! Am Abend waren wir dann noch in einem Pub EM gucken - Kroatien gegen Türkei - unser Halbfinalgegner wird die Türkei...
Am nächsten Morgen haben wir uns dann einen netten Laden gesucht, in dem wir vernünftig frühstücken konnten - das Hotelfrühstück war echt eine Zumutung!! Wir haben in Soho The Breakfast Club gefunden, den ich wirklich weiterempfehlen kann. Es ist nicht groß und kein Möbelstück passt zum anderen, aber es ist stylish dort - mir hat es super gefallen und das Frühstück war echt lecker und frisch zubereitet.
Danach sind wir gut gestärkt nach Chelsea gefahren, mein Kollege wollte sich unbedingt dort das Kraftwerk ansehen. Nach unendlichen Fotos von der Battersea Power Station sind wir nach Fulham gefahren und haben im Del'aziz ein super leckeres Stück Kuchen gegessen - wie schon einmal erwährt hatte, dort gibt es den besten Kuchen in ganz London. Am Abend sind wir ins Waxy O'Connor's auf ein Snakebyte gegangen - hier war ich mit meiner Freundin einige Male, ist ein wirklich netter Laden - wenn auch sehr "touristisch", da er mitten in Soho liegt.
Am nächsten Morgen haben wir nocheinmal das wirklich fantastische Frühstück im Hotel eingenommen (mein Kollege hatte genau so ein Glück wie ich in seinem Hotel) und danach war auch schon wieder Kofferpacken agesagt, heute ging es zurück nach Hause - und ganz ehrlich gesagt habe ich mich darüber gefreut, dass ich ein Rückflugticket in der Tasche hatte und nicht in London bleiben musste. In diesem Moment habe ich gemerkt, dass ich für meinen Teil alles richtig gemacht habe!
Nachdem wir dann unsere Koffer wieder im Hotel eingeschlossen haben wollten wir den letzten Tag noch gut nutzen und sind nach Camden Town gefahren - ich wollte meinem Kollegen den fantastischen Ausblick vom Primrose Hill aus zeigen. Und wir sind nicht enttäuscht worden, das Wetter hat super mitgespielt, auch wenn es ein wenig windig war. Wir waren auch auf dem Camden Market und danach haben wir noch ein super Eis im Marine Ices gegessen (hatte ich auch schonmal drüber berichtet). Ich hatte den 'Coppa Aldo' - ein Traum! Eine Kugel Schoko-Eis, eine Kugel Tiramisu-Eis, frische Bananenstücke, Nüsse und als Krönung Hot Fudge (heißes Karamel) - wem das noch nicht süß genug ist, kann natürlich noch Sahne dazu haben, aber das war mir doch dann etwas zu viel des Guten.
Dann haben wir den Tag am Trafalgar Square ausklingen lassen und sind von dort aus zurück ins Hotel um unsere Koffer zu holen - langsam war es ander Zeit Richtung Flughafen zu fahren.

Es war ein klasse verlängertes Wochenende und habe meine Entscheidung bis heute noch nicht bereut :-)

London

Samstag, 31. Mai 2008

Goodbye London

Diese Entscheidung habe ich mir nicht leicht gemacht und ich tue es mit einem lachenden und einem weinenden Auge - aber ich habe mich entschieden - ich gehe wieder zurück in Deutschland. Ich habe sehr lange überlegt, ob ich den super Job bei der Marklerfirma annehmen soll oder nicht, aber ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass meine Zeit noch nicht gekommen ist, um "ewig" in London zu leben. Es war mein Traum, diesen habe ich verwirklicht und bin aufgewacht... London ist eine fantastische Stadt, die ich nach wie vor liebe, aber ich möchte hier nicht leben - zumindest jetzt im Moment nicht. Es war eine klasse Erfahrung, über die ich auch unheimlich froh bin, diese gemacht zu haben und ich würde es auch jederzeit genau so wieder machen - aber mein zu Hause, meine Familie, meine Freunde - alles ist in Deutschland und das ist nicht das, was ich möchte - wie gesagt, zumindest im Moment nicht...
Vielleicht werden einige jetzt denken "Looser", aber das ist mir vollkommen egal, ich kann sagen "ich habe es versucht, ich habe mir diesen Traum erfüllt" und ich bin sehr stolz darauf!
London ist toll und für einen Urlaub werde ich so oft es geht wieder hier her kommen, aber zum Leben - nein - zumindest vorerst.

Montag, 5. Mai 2008

Den besten Kuchen....

... gibt es im Del'aziz in Fulham.



Es gibt dort aber nicht nur Kuchen, sondern auch u.a. mediterrane Speisen, selbstgemachte Nudeln, Marmeladen, Tees etc. Die Einrichtung dort ist sehr gemütlich, große, massive Holztische und -bänke bringen den gewissen Flair. Die Preise sind für London human und man bekommt auf jeden Fall etwas geboten für sein Geld - die Kuchenstücke dort sind RIESIG!! Kann ich mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

Sonntag, 4. Mai 2008

Sightseeing - die 5te

Heute hat es mich nach Greenwich gezogen. Heute Vormittag habe ich mich mit Annika an der Tube Earl’s Court getroffen und wir sind erstmal zum Frühstücken zu einem deutschen Bäcker dort in der Nähe gegangen. Das Frühstück dort ist echt lecker und satt wird man auch: ein deutsches (!!) Brötchen, ein Teilchen, ein Café Latte und ein Spiegelei auf Brot für unschlagbare £2,80.



Gut gestärkt sind wir dann wieder Richtung Tube-Station gegangen um dort unsere Reise zur Geschichte der Zeit anzutreten. Wir haben uns für die Jubilee Line entschieden bis Canary Warf und sind von dort aus zu Fuß bis nach Greenwich gelaufen – und dafür bin ich echt dankbar, weil dort ist es echt unglaublich schön. Direkt, wenn man aus der U-Bahn steigt und das Tageslicht wieder erblickt, führt der Weg durch den Jubilee Park mit einer Art Brunnen mitten drin. Überall, wo man hinblickt nur riesen Gebäude aus Glas – man nennt Canary Warf auch „Manhattan an der Themse“. Über eine kleine Brücke ging es weiter in Richtung Süden auf der „Isle of Dogs“. Lässt man den Blick über die Themse in Richtung Osten schweifen, erblickt man den Millennium Dome (The o2), dort werden Konzerte und viele andere Events abgehalten.
Zwischen den Wolkenkratzern aus Glas sind wir durch den Mudchute Park spaziert, an den gleich eine Farm grenzt, mit Pferden, Schafen etc – mitten in London. An der Themse angekommen, ist ein schöner Blick auf Greenwich am anderen Ufer zu genießen. Aber erstmal müssen wir dort hinüber kommen – kein Problem, es geht 98 Stufen hinunter in den 365 m langen Greenwich Foot Tunnel, der 1904 erbaut wurde. Kommt man am anderen Ende wieder ans Tageslicht, steht man schon direkt neben dem Visitor Center und gleich daneben ist das Royal Navel College, welches 1696-1751 von Christopher Wren errichtet wurde. Heute nutzen die Universität Greenwich sowie das Tudor College of Music die Gebäude, die einst ein Krankenhaus für Seeleute waren.
Auf der anderen Straßenseite erstreckt sich der Greenwich Park. 1433 gegründet, war er der erste aller Royal Parks. Gleich am Eingang läuft man auf das National Maritime Museum zu. Zu den Highlights der Ausstellungen über die Geschichte der königlichen Handels- und Kriegsmarine zählt natürlich Lord Nelsons Uniformrock aus der Schlacht von Trafalgar.
Ein kurzer, steiler Pfad erklimmt den Hügel zum Old Royal Observatory, 1675 von Sir Christopher Wren erbaut. Von hier aus hat man einen wunderschönen Blick über die Wolkenkratzer von London – man möchte gar nicht mehr weg dort. Gleich daneben findet man den berühmten Nullmeridian, den man als eisernes Band im Boden von Ost nach West oder umgekehrt überschreiten kann.
Am Ende führte unser Weg zurück durch den Greenwich Park über den St. Mary’s Gate zum Greenwich Market und danach mit der Tube zurück nach Hause.

Sightseeing 5